Projektverlauf: Vierter Tag

April 5, 2013 in Projektverlauf

Showdown am letzten Workshoptag! Voller Erwartung macht sich das SAMAR-Team auf den Weg zur legalen Graffitiwand in Ludwigshafen! Um es einmal vorweg zu nehmen: Die Erwartungen blieben nicht unerfüllt! Am Ort des Geschehens angekommen, hatte Philipp bereits mit dem Graffitischriftzug „SAMAR“ begonnen. Zuerst wurden die Jungs sprühsicher eingekleidet, so dass sie anschließend an dem Graffiti weiter arbeiten konnten. Nach und nach nimmt die Wand mehr Farbe an und man erhält eine ungefähre Vorstellung, wie das Endergebnis werden könnte.

Nicht nur das gesprühte Graffiti war als Ziel für diesen Tag angesetzt, sondern auch das Anbringen der digitalen Tags in Ludwigshafen. Hierbei nutzten wir nach wie vor die Stiktu-App. Ausgerüstet mit einem Tablet machten wir uns auf die Suche nach geeigneten Spots an öffentlichen Gebäuden oder Gegenständen in Ludwigshafen. Jeder der Teilnehmer durfte sein digitales Graffiti-Tag dort anbringen, wo es ihm am besten gefiel.

Nach dieser aufregenden Tour durch LU endete auch schon der vierte gemeinsame Tag und damit der gesamte Workshop. Erschöpft von der getanen Arbeit, zufrieden über die Ergebnisse und erfreut über die tollen neuen Bekanntschaften starteten alle in ihr wohlverdientes Wochenende. Wir denken gerne an diese Woche zurück und freuen uns euch anhand dieses Blogs an unseren Erinnerungen vom Workshop, aber auch an wichtigen Facts zu den Themen Street Art und Augmented Reality, teilhaben zu lassen!

 

 

 

Projektverlauf: Dritter Tag

April 4, 2013 in Projektverlauf

Motiviert und engagiert machten sich die Jungs am dritten Tag auf den Weg, um ihre Graffiti-Umfrage durchzuführen. Häufig müssen erst viele Passanten gefragt und anfängliche Ablehnung und Desinteresse überwunden werden, bis die ersten Erfolgserlebnisse und gelungene Interviews verzeichnet werden können. Die Teilnehmer meisterten ihre Aufgabe prima und erhielten einige kritische, einige positive Rückmeldungen zum Thema Graffiti.

Im Anschluss starteten die letzten Vorbereitungen für die eigenen digitalen Graffitis. Gleichzeitig musste das Sprühen des realen Graffitis vorbereitet werden. Am Nachmittag in der Jugendkunstschule unARTig wurden die  Graffititags des eigenen Künstlernamens fertiggestellt, so dass sie im Nachhinein digitalisiert und koloriert werden konnten.

Zusätzlich arbeiteten die Teilnehmer an ihren selbst ausgewählten Stencils. Diese mussten ausgedruckt, auf fester Pappe aufgeklebt und anschließend mit Cutter ausgeschnitten werden, damit diese am letzten Workshoptag in dem gesprühten Graffiti integriert werden können.

 

Projektverlauf: Zweiter Tag

April 3, 2013 in Projektverlauf

Am zweiten Tag startete die Gruppe mit einer kleinen Reflexionsrunde des vergangenen Tages plus einem Ausblick auf die heute folgenden Arbeitsschritte. Als zusätzliche Übung für die Nutzung von Audiogeräten und um ein Meinungsbild zum Thema Street Art zu erhalten, durfte die Gruppe in der Ludwigshafener Innenstadt eine eigene Umfrage zum Thema Graffiti durchführen. Die Durchführung der Umfrage ist für den Folgetag angesetzt, allerdings bedarf eine Umfrage auch an Vorbereitungen. Dafür bekamen die Jungs heute Zeit! Dazu gehört das Festlegen der Interviewfragen, Kennenlernen der Audiotechnik und Aneignung von Interviewregeln.

Danach folgten praktische Übungen in Bezug auf Graffitikunst. Jeder Teilnehmer durfte an einem eigenen Tablet Graffiti-Apps testen. Das digitale Sprayen ist die ideale Möglichkeit, um erste Spraytechniken und Graffitidesigns kennen zu lernen. Die gestalterischen Graffiti-Apps dienten als Vorbereitung für die Stiktu-App, eine AR-App, die die  es ermöglicht Kunst auf Gegenständen oder Gebäuden in der Umgebung digital zu verbreiten.

Die Stiktu-App bietet die Möglichkeit lustige Gesichter und Grimassen auf Gegenständen anzubringen, Gedanken- oder Sprechblasen in die Umgebung einzubinden oder natürlich eigene Graffitis auszugestalten und auf Wänden zu positionieren. Die Arbeit mit Stiktu hat den Jungs sehr viel Spaß gemacht, man konnte sich kreativ betätigen und gleichzeitig die Umgebung des HdMs näher erkunden.

Kreativität und detailiertes Arbeiten waren auch für den restlichen Tag wichtige Arbeitseigenschaften. An der Jugenkunstschule unARTig traf die Gruppe auf Philipp Himmel. Als bekannter, erfahrener Graffitikünstler konnte er den Teilnehmern jede Menge hilfreiche Tipps zur Gestaltung eines eigenen Graffititags mitgeben. Nachdem die ersten Handgriffe und Kunsttechniken vorgezeigt und anschließend gebüt wurden, hat sich jeder einen eigenen Künstlernamen ausgedacht und diesen in ein Graffititag verarbeitet. Da in das genaue Zeichnen des Tags sehr viel Zeit und Geduld investiert werden muss, wurde dieses erst am Folgetag fertig gestellt.

Projektverlauf: Erster Tag

April 2, 2013 in Projektverlauf

Am Dienstag traf eine Gruppe von 5 Jungen im Haus der Medienbildung ein und versammelte sich im sogenannten Rückgebäude, einer der zentralen Workshop-Handlungsorte für die nächsten vier Tage. Hier warteten bereits die beiden Referenten, Alisa Klein und Christian Kleer, ausgerüstet mit einem großen Repertoire an elektronischen Geräten und voller Vorfreude auf die Workshopteilnehmer und die kommenden Tage.

Zu Beginn: Eine kleine Vorstellungsrunde. Wer kommt woher? Wie ist man auf den Workshop aufmerksam geworden? Welche Erwartungen wurden mitgebracht? Die Stimmung war allgemein von Neugier geprägt, allerdings stand bei den meisten Teilnehmern noch die Frage im Raum: Was genau versteht man unter Augmented Reality? Doch darauf waren die Referenten sehr gut vorbereitet. Es folgten kleinere Einführungen in die Themen „Graffiti“ und „Augmented Reality“, schön veranschaulicht durch Bilder und kleinere Videos, so dass anschließend keine Fragen mehr offen blieben.

Anschließend kamen die Tablets zum Einsatz. Zunächst durfte die Gruppe in den tiefen Weiten des App-Dschungels beliebige Apps suchen, finden und testen und sie sich im Nachhinein gegenseitig vorstellen. Das reichte uns natürlich nicht, denn bisher fehlte noch die Anwendung der Augmented Reality! Um diese einmal näher kennen zu lernen, wurde am ersten Tag ein AR-Games-Battle zwischen Team Slender und Team Anonymus ausgetragen. Die Spiele reichten von Dosenwerfen und Basketball bis hin zum Zombierun in der Stadt Ludwigshafen. Der Tag endete mit einem unentschiedenen Wettkampf.